Verfahrenstechnik, Energie-, Umwelt- und Biotechnologie – Bachelor

Der Bachelorstudiengang Verfahrenstechnik -, Energie-, Umwelt- und Biotechnologie ist auf den Erwerb des akademischen Grades Bachelor of Engineering ausgerichtet. In nur dreieinhalb Studienjahren kann dieser erste international anerkannte berufsqualifizierende Hochschulabschluss für die Tätigkeit als Verfahrens- und Umweltingenieur erlangt werden.

Studienablauf

Semesterein Vorpraktikum ist nicht erforderlich
1 - 4mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen, Grundlagen aus dem Maschinenbau und der Verfahrenstechnik
5 - 6Vertiefungsstudium in einer der Profilierungsrichtungen Bioverfahrenstechnik, Wassertechnologie, Energieeffizienz in der Verfahrenstechnik oder Verfahrenstechnik biogener Rohstoffe
7Ingenieurpraktikum (12 Wochen) und Bachelorthesis (10 Wochen)

Zunächst ist die Vermittlung fundierter Grundlagenkenntnisse in den mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Grundlagenfächern erforderlich, die in den ersten vier Semestern erfolgt. Anschließend können eigene inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden, indem sich die Studierenden für zwei der vier Profilierungsrichtungen entscheiden.

Die erworbenen Kenntnisse werden in einem 12 wöchigen Ingenieurpraktikum im 7. Semester angewendet, das auch im Ausland absolviert werden kann. Das Studium wird mit der Erstellung der Bachelorthesis abgeschlossen. Die Studieninhalte orientieren sich an der Berufspraxis und werden praxisnah vermittelt. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Teilabschnitte des Studiums an den ausländischen Partnerhochschulen (z.B. in England, Norwegen, Finnland, Malaysia, Indien) zu absolvieren.

Nach dem erfolgreichen Bachelorstudium können in unserem 3-semestrigen Masterstudium "Maschinenbau / Verfahrens- und Energietechnik" technisches Methodenwissen und Spezialkenntnisse auf ausgewählten Gebieten vertieft werden.

Berufsbild

Die Verfahrens- und Umwelttechnik ist eine klassische Ingenieurwissenschaft. Sie entwickelt, realisiert und betreibt Herstellungsverfahren, in denen mittels chemischer, biologischer und physikalischer Prozesse hochwertige Produkte mit gewünschten Eigenschaften aus Rohstoffen erzeugt werden und befasst sich mit dem zugehörigen Apparate- und Anlagenbau.
Nachhaltige Verfahren zur Schonung der stofflichen und energetischen Ressourcen der Erde, Verfahren zur umweltgerechten Deckung des Energiebedarfs und Technologien zum Schutz der Umwelt wie Verfahren zur Aufbereitung von Wasser, Boden, Luft, Abfall spielen dabei eine wichtige Rolle.

Verfahrens- und Umweltingenieurinnen und -ingenieure wenden verfahrens-, energie-, umwelttechnische und biologische Methoden zur Bearbeitung dieser Aufgabenstellungen an und können tätig werden:

  • in Unternehmen des Anlagenbaus sowie in artverwandten Bereichen,
  • in Planungs- und Projektierungsbüros,
  • in Wirtschafts- und Berufsverbänden,
  • in aufsichtführenden Behörden und Zweckverbänden,
  • im öffentlichen Dienst

und nicht zuletzt auch als Unternehmer.

Pflichtmodule

Wahlpflichtmodule

Studiengangsleiter

Abschluss

Bachelor of Engineering

Studienbeginn

jeweils zum Wintersemester

Regelstudienzeit

7 Semester

Fakten

Akademischer Grad

Bachelor of Engineering (B.Eng.)

Fakultät

Ingenieurwissenschaften

Präsenz- / Fernstudium

Präsenzstudium

Regelstudienzeit

7 Semester

Studienbeginn

jeweils zum Wintersemester

Studienort

Wismar

Unterrichtssprachen

Deutsch

Akkreditierung

Der Studiengang ist akkreditiert

Voraussetzungen für die Zulassung
  • Hochschul- bzw. Fachhochschulreife

 oder

  • Nachweis des Abschlusses einer anderen Vorbildung, die im Land Mecklenburg-Vorpommern als gleichwertig anerkannt wird

 oder

  • Bestehen einer Zugangsprüfung (für Bewerber ohne Hochschul- bzw. Fachhochschulreife) nach mindestens zweijähriger Berufsausbildung und mindestens dreijähriger beruflicher Tätigkeit in einem Berufsfeld, welches einen unmittelbaren Sachzusammenhang zum angestrebten Studiengang aufweist.

 oder

  • Bestehen einer Prüfung als Abschluss einer Fortbildung zum Meister/ Meisterin nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung in der jeweils gültigen Fassung