Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert mit Unterstützung der Europäischen Union und mit Mitteln aus dem Sondervermögen des Bundes zur Finanzierung von Infrastruktur und Klimaneutralität über 50 Millionen Euro in dieses Bauprojekt mit dem Ziel, es im August 2028 in Betrieb zu nehmen.
Am Einbringen der traditionellen Kassette waren u. a. beteiligt
die Ministerpräsidentin M-V, Manuela Schwesig,
der Leiter der Staatliche Bau- und Liegenschaftsverwaltung in Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin (SBL) Dr. Andreas Werner,
die Wissenschaftsministerin M-V, Bettina Martin
die Staatssekretärin des Ministeriums für Finanzen und Digitalisierung, Dr. Carola Voss,
der Rektor der Hochschule Wismar, Prof. Dr. jur. Bodo Wiegand-Hoffmeister.
Sie haben unmittelbar zuvor ihre Unterschrift unter eine Urkunde gesetzt: „Mit allen guten Wünschen für das Gelingen des Bauvorhabens zum Wohle des Landes Mecklenburg-Vorpommern“
In ihren Grußworten gingen sowohl der SBL-Leiter als auch die Ministerpräsidentin und der Rektor auf die aktuellen Rahmenbedingungen des Hochschulbaus als auch auf die zukünftige Hochschulentwicklung ein und werteten die Grundsteinlegung als positives Zeichen einer intensiven und guten Zusammenarbeit.
Das zukünftig mit Haus 14 bezeichnete Laborgebäude wird nach dem Haus 6, in dem der Bereich Bauingenieurwesen angesiedelt ist, das zweite neue Gebäude der Fakultät für Ingenieurwissenschaften auf dem Wismarer Campus sein. Es ist ein Ersatzbau für die derzeit an verschiedenen Orten, wie z. B. dem Laborkomplex im Baumweg, und in unterschiedlichen Gebäuden befindlichen Labore und Seminarräumen des Maschinenbaus.
Direkt neben dem Gebäude der Fakultät Gestaltung, dem Haus 7, das vor 26 Jahren als Neubau übergeben worden war, wird eine große Halle mit einem davorliegenden dreigeschossigen Büroriegel entstehen. Dieser Komplex wird auch Dank der engen Zusammenarbeit zwischen den späteren Nutzern und den Planern optimale Voraussetzungen für eine innovative, praxisnahe Lehre und für die angewandte Forschung in verschiedensten Disziplinen bieten. Dazu wird das gesamte Bauwerk mit seiner hochmodernen Gebäudetechnik selbst als Lehrmittel, Anschauungs- und Versuchsobjekt zum Einsatz kommen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der energieeffizienten und nachhaltigen Konzeption des 40 mal 85 Meter großen Gebäudes. Dabei steht die Einhaltung der Vorgaben des energetisch optimierten sowie des nachhaltigen Bauens im Vordergrund. Aufgrund der Anwendung einer Photovoltaikanlage sowie der Nutzung der Geothermie wird ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele geleistet. Das Gebäude erreicht damit zusammen mit der konsequenten Umsetzung des nachhaltigen Bauens die Nachhaltigkeitszertifizierung des Bewertungssystems „Nachhaltiges Bauen“ (BNB) in Silber.


