11. Eurosteel-Konferenz mit Beiträgen aus Wismar

Vier Männer stehen vor einem Gebäudeeingang. Zwischen ihnen steht eine kleine Fahne mit dem Schriftzug "Eurosteel".
Das Forschungsteam auf der EUROSTEEL-Konferenz in Krakow (v. l. n. r.): Jonas Hinrichs M. Eng., Prof. Dr.-Ing. Ralf Glienke, Dr.-Ing. Maik Dörre, Markus Schröder M. Eng. Foto: privat
Ein Mann steht neben einem großen Screen, auf dem der Vortragstitel seiner wissenschaftlichen Präsentation eingeblendet ist.
Prof. Dr.-Ing. Ralf Glienke präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse zu Scher-/Lochleibungsverbindungen. Foto: privat
Ein Mann steht neben einem großen Screen, auf dem der Vortragstitel seiner wissenschaftlichen Präsentation eingeblendet ist.
Doktorand Markus Schröder M. Eng. stellt seine Forschungsarbeiten zu Strukturbauteilen mit Löchern auf der Eurosteel-Konferenz vor. Foto: privat

Die beiden Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Mechanik/Konstruktion nahmen gemeinsam mit Partnern der kooperierenden Forschungsstelle Fraunhofer IGP an der internationalen Fachkonferenz teil. In ihren Beiträgen zeigten die Forschenden der Hochschule Wismar innovative Bemessungsvorschläge für den Ermüdungsfestigkeitsnachweis von Scher-/Lochleibungsverbindungen sowie von Bauteilen mit Löchern unter Normalkraft. Die entwickelten Ansätze beziehen erstmals die Materialfestigkeit und die Bauteilgeometrie systematisch in die Bemessung ein und nutzen damit bisher unberücksichtigte Potenziale im Ermüdungsfestigkeitsnachweis von Stahlkonstruktionen.

Langfristiges Ziel ist die Überführung der Forschungsergebnisse in zukünftige Normen und Regelwerke. Die neuen Bemessungsansätze ermöglichen eine wirtschaftlichere und materialeffizientere Auslegung entsprechender Bauteile und Konstruktionen. Neben den ökonomischen Vorteilen für Unternehmen ergeben sich dadurch auch ökologische Vorteile, da der Materialeinsatz reduziert und Ressourcen geschont werden können.

Die folgenden Forschungsergebnisse entstanden im Rahmen des erfolgreich abgeschlossenen FOSTA-Projekts Kerbfall synthetisch (P1665).

Die Eurosteel zählt zu den bedeutendsten europäischen Konferenzen auf dem Gebiet des Stahlbaus und bringt Forschende, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Fachleute aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um aktuelle Entwicklungen im Stahl- und Verbundbau zu diskutieren. Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz standen aktuelle Forschungsarbeiten, innovative Re-Use-Konzepte sowie neue Ansätze für die Planung, Bemessung und Ausführung moderner Stahl- und Stahlverbundtragwerke.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch sowie die Initiierung neuer Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene.

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