Neues EFRE-Gerät am Bereich MVU

Zwei Personen an einem Tisch mit einem Messgerät, an dem Hot Disk TPS 2500 S steht, und zwei Bildschirmen. Eine männliche Person steht mit einem kleinen Gegenstand in der Hand. Die andere, weibliche Person sitzt und arbeitet am Gerät.
Doktorandin Lisa Marie Rickerts M. Eng. gemeinsam mit Maschinenbau-Student Philipp Kamlah während der Arbeit am HotDisk.
Quelle: Hochschule Wismar/KB
Eine Hand hält eine weiße runde Schale mit einer kleinen braunen Probe vor einem Laptop mit beleuchteter Tastatur, darunter ein Aufkleber mit dem Text 'Kofinanziert von der Europäischen Union'
. In der hier zu sehenden Ronde ist ein Knochenstück in PMMA (Polymethylmethacrylat = Thermoplast) eingebettet. In diesen Knochen wurden Bahnen gefräst. Um die experimentellen Ergebnisse zu verifizieren werden die Versuche simuliert. Für die Simulation wird an der HotDisk die Wärmekapazität und-leitfähigkeit des Knochens vor dem Fräsen gemessen.

Das Gerätesystem ermöglicht schnelle, präzise und kalibrierfreie Messungen der Wärmeleitfähigkeit und weiterer thermische Materialparameter. Diese Parameter können für Feststoffe, Pulver, Flüssigkeiten, dünnen Schichten und anisotropen Werkstoffen bestimmt werden. Dazu gehört z. B. auch natürliches Knochengewebe oder Knochenersatzmaterial, welches aktuell Gegenstand der Untersuchungen im Rahmen eines kooperativen Promotionsvorhabens zur spanenden Herstellung individueller Knochenimplantate ist.

Das Gerät kommt in regionalen sowie interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsprojekten am Bereich Maschinenbau/Verfahrens- und Umwelttechnik der Fakultät für Ingenieurwissenschaften zum Einsatz.

Die Beschaffung wurde durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

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