Forschung

Aktuelle Forschungsprojekte

"HOGEMA" Erforschung neuartiger Ansätze zur Bereitstellung verbesserter Gewebeersatzmaterialien auf Basis der hydrostatischen Hochdruckbehandlung

 Arbeitspaket: Entwicklung einer teilautomatisierten Spülkammer 

Nach der Devitalisierung der Gewebe durch die HHD-Behandlung sollen diese von möglichen zellulären Rückständen befreit werden (Dezellularisierung). Ziel dieses Arbeitspaketes ist es, eine neuartige, teilautomatisierte Spülkammer für eine schonende, reproduzierbare und zügige Reinigung von HHD-behandelten Allografts unterschiedlicher Gewebetypen zu entwickeln. Zum Schutz der Extrazellulärmatrix soll auf aggressive Medien (z. B. mit Peroxiden) verzichtet werden. Es ist außerdem geplant, verschiedene Reinigungsphasen  zu kombinieren. Eine vielversprechende Basis für eine Spülkammer ist eine mechanische Reinigung durch z. B. Ultraschall, pulsierende Wasserstrahlsysteme oder Scherströmungen. Die verschiedenen Methoden sollen Gewebe-spezifisch auf ihre Eignung untersucht werden. Aufbauend auf diesen wissenschaftlich neuen Erkenntnissen wird letztlich ein Prototyp unter Beachtung von Automatisierung, Sterilität und der Verwendung von Einmalprodukten interaktiv zu einem fortgeschrittenen Funktionsmodell weiterentwickelt.

http://hogema.med.uni-rostock.de/

Ansprechpartner:  
Mathias Lorenz M.Eng., Tel.: 038417537501, E-Mail: mathias.lorenz@hs-wismar.de 

Rissdetektion mittels Schallemission in der Anwendung an Bauteilen der Federnindustrie
Links: In-situ-Biegeprüfung von Federstahl unter Verwendung der Schallemissionsenergie (QASS Optimizer 4D), Recht: µCT Aufnahmen für die Feder mittel YXLON FF35

Das Ziel des Forschungsvorhabens (IGF20846 BR) ist die Prüfung und Validierung der ausgewählten Schallemissions(SE)-Technik als zerstörungsfreies Monitoring-Verfahren zur inline Qualitätssicherung bei der Federherstellung. Hierzu werden zunächst im Labor mittels Dreipunkt-Biegeversuche Risse initiiert und das Risswachstum mit parallellaufender Schallemission(SE)-Messungen detektiert. Ziel ist hierbei mittels SE Messung zu unterscheiden, ob es sich bei den gemessenen Signalen tatsächlich um Risswachstum oder möglicherweise anderer Werkstoffantworten (z.B. Abplatzen von Zunder) handelt. Ebenso erfolgt eine Analyse inwieweit sich die SE Signale in Abhängigkeit des Materialzustands wie Festigkeit, kristallographischer Textur, Phasenanteile von angelassenem Martensit und ev. auftretenden Restaustenit unterscheiden.

Ansprechpartner:  
Dr.-Ing.Mohammed Salih (FH), Tel. 03841 753–7727, E-Mail: mohammed.salih@hs-wismar.de


Abgeschlossene Forschungsprojekte

01/2019-12/2020 Voruntersuchungen zur Rissdetektion in Metallbauteilen mittels Schallemissionsmessungen HS Wismar, interne FoFö.
01/2018-12/2019 Untersuchungen der Rissinitiierung unterhalb der Oberfläche (non defect Versagen) an Hochfesten Stählen und Al-Legierungen bei hochzyklischer Beanspruchung HS Wismar, interne FoFö.
07.02.17 - 31.03.19 Entwicklung eines innovativen individuellen MBR-Trinkwasserversorgungssystems „Mini Cube FM 045“ Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV