Produktionstechnisches Labor

Robert Bauch – ein rassistisch diskriminierter Hochschullehrer im ‘Dritten Reich’

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Am 1. April 1933 wurde Prof. Dr. Robert Bauch, Oberassistent am Botanischen Institut der Universität Rostock, vom damaligen NS-Studentenbundführer aufgefordert, seine Arbeit sofort einzustellen, da er Jude sei. Solche Ereignisse
gab es nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 an vielen deutschen Hochschulen und auch an der Mecklenburgischen Landesuniversität wurden jüdische Wissenschaftler antisemitisch verfolgt, diskriminiert und vertrieben. Die Besonderheit dieses Falls besteht darin, dass Bauch selbst nach nationalsozialistischer Rechtsauffassung gar kein Jude war – die Universität sollte dies aber über ein Jahrzehnt nicht davon abhalten, den langjährigen Mitarbeiter trotzdem entlassen zu wollen.

Aktuelle Informationen unter: www.geschichte.uni-rostock.de/

Im Rahmen des Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"
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